Überblick

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich ist die Gemeinschaft der MuslimInnen (Anhänger des Islams) in Österreich. Sie ist eine gesetzlich anerkannte Religionsgesellschaft im Sinne des Art. 15 Staatsgrundgesetz über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger, RGBl. Nr. 142/1867 und wurde mit Art. I Islamgesetz, RGBl. Nr. 154/1912 gesetzlich anerkannt.

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich hat Rechtspersönlichkeit und genießt in Österreich öffentlich-rechtliche Stellung. Sie tritt in der Öffentlichkeit auch unter dem abgekürzten Namen „IGGÖ“ auf.

Ihr Zuständigkeitsbereich erstreckt sich räumlich auf das gesamte Bundesgebiet der Republik Österreich und personell auf alle ihre Mitglieder.

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich hat ihren Sitz in Wien und ist in den einzelnen Bundesländern durch islamische Religionsgemeinden (vgl. Artikel 17) vertreten.

Alle in der Verfassung der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich genannten Funktionen können grundsätzlich von Frauen und Männern gleichermaßen wahrgenommen werden.

Glaubensbekenntnis

Das Glaubensbekenntnis aller Muslime lautet

„Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Allah (dem einen Gott) und ich bezeuge, dass Muhammad (a.s.m.) Sein Diener und Gesandter ist.“

Die Schahada, “Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Allah (dem einen Gott) und dass Muhammad (a.s.m.) Sein Diener und Sein Gesandter ist”, stellt den unverzichtbaren Kern des Islams dar und begründet die unverwechselbare religiöse Identität der Musliminnen und Muslime.

Hauptquellen des Islam
  • Qur'an
  • Sunna
  • Konsens der islamischen Rechtsgelehrten (Idscmāʿ)
  • Analogieschluss (Al-qiyās)

Verfassung der IGGÖ