12.Februar 2014

Rotes Kreuz:

 

Nach der Ablehnung von Blutspenden, durch "Kulturvereine" und der IRG Linz, welche anfänglich auch noch einmal kolportiert und bestätigt wurden, wurde von Seiten des Roten Kreuzes klargestellt: Das kann, darf und wird es nicht mehr geben. Daher trafen sich die IRG-Linz Vertreter mit zuständigen Ärzten in Linz. Lesen wie weiter:

 

Am heutigen Mittwoch kam es zu einem Gespräch zwischen Vertretern der IRG-Linz für Oberösterreich und dem Verwaltungsdirektor (Mag. Werner Watzinger) sowie dem Medizinischen Direktor (Dr. Christian Gabriel) der Blutzentrale des „Roten Kreuz“ von Oberösterreich.

Ziel war es, den Problemen, über welche wir in den letzten Tagen berichteten und die durch die Medien gingen, auf den Grund zu gehen (Standard, der Kurier, ORF, Presse berichteten) und gemeinsam eine Lösung des im Raum stehenden Konfliktes zu erreichen.

In offener Atmosphäre war es dem Vorsitzenden der IRG, Murat Baser, sowie dem ersten Imam, Dr. Mazarweh, möglich die Reaktionen der Muslime sowie den Kern des Problems darzustellen.

Deutlich distanzierten sich sowohl Mag. Watzinger als auch Dr. Gabriel von jeder diskriminierenden Haltung und Äußerung und entschuldigten sich ausdrücklich für die Formulierung der betroffenen Ärztin. Beide betonten aber, dass sie klar von einem Missverständnis und nicht von einer diskriminierenden Absicht ausgingen.

Damit hat sich die Lage in Oberösterreich geklärt und bestätigt, dass wir auch in dieser Hinsicht ein Teil der Gesellschaft sind, so der Medienreferent Moussa Diaw.

Für die Zukunft vereinbarte man Kooperation in wichtigen Punkten und einen Austausch über anstehende Projekte an denen die IRG teilnehmen und helfen könnt

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Dienstag, 11.12.2018
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