16.September 2013

Nachbarschaftsfest in Graz

 

 Am Freitag, den 15.6.2013 hat die Islamische Religionsgemeinde Graz für das Bundesland Steiermark in Kooperation mit SOMM-Selbstorganisation von und für Migrantinnen und Musliminnen ein fröhliches Fest im Volksgartenpark veranstaltet. Alle Nachbarn und Nachbarinnen, sei es neben unseren Wohnungen oder sei es Seite an Seite mit unseren Gebetshäusern, oder seien es Nachbarn im religiösen und im mitmenschlichen Sinn, waren herzlich eingeladen, teilzunehmen.

 

 

Islamische Religionsgemeinde Graz für das Bundesland Steiermark

 

Am Freitag, den 15.6.2013 hat die Islamische Religionsgemeinde Graz für das Bundesland Steiermark in Kooperation mit SOMM-Selbstorganisation von und für Migrantinnen und Musliminnen ein fröhliches Fest im Volksgartenpark veranstaltet. Alle Nachbarn und Nachbarinnen, sei es neben unseren Wohnungen oder sei es Seite an Seite mit unseren Gebetshäusern, oder seien es Nachbarn im religiösen und im mitmenschlichen Sinn, waren herzlich eingeladen, teilzunehmen.

 

Und wirklich, bei schönem, warmen Sommerwetter haben wir unter dem kühlen Blätterdach des Volksgartens über 400 Gäste begrüßen dürfen. Viele Kinder jeden Alters vergnügten sich an den Spiele-Stationen. Es wurde gehüpft, gezeichnet, gebastelt, und sportlich miteinander wettgeeifert. Engagierte Künstlerinnen verzierten die Hände der weiblichen Jugend mit traditionellen Henna Bemalungen, wovon diese nicht genug bekommen konnte.

 

Die Gäste genossen das unterhaltsame Miteinander bei Kaffee, süßen internationalen Spezialitäten und multilingualer islamischer Musik.

 

Herr Ali Kurtgöz, Vorsitzender der Islamischen Glaubensgemeinschaft, hatte die Veranstaltung eröffnet und in seiner Ansprache die Bedeutung der Nachbarschaft in der islamischen Religion betont. 

Alle Anwesenden waren sehr erfreut über den Besuch von Frau Landesrätin Dr.in Bettina Vollath, die ebenfalls eine kurze Rede hielt. Auch Frau Bürgermeister-Stellvertreterin Dr.in Martina Schröck beehrte das Nachbarschaftsfest.   

Hier einige Stimmen aus der freundlichen Nachbarschaft:

 

Nachbarin Özlem: Endlich haben wir Gelegenheit ins Gespräch zu kommen. Wer will kann herkommen und mit uns reden und sich selbst ein Bild machen. Ich freue mich über jeden Gast.

 

Nachbar Toni: Jo, so gfollt  ma des. I hob scho mit a poa Muslime gredt. Ana hot mi glei zum Kaffee einglodn. Wo findest denn des no bei uns, dass'd glei so aufgnommen wirst, wie'st bist. I fühl mi wohl do und bleib sicha bis zum Schluss.

 

Nachbarin Clara: Ich bin von meiner Studienkollegin eingeladen worden. Wir diskutieren oft miteinander. Durch meine muslimische Kollegin habe ich verstanden, wie wichtig es ist, den Medien nicht alles zu glauben. Jetzt kann ich sehen, wie schön die Ideen der islamischen Religion sind; - es ist in wesentlichen Dingen kaum Unterschied zu meiner Religion, der christlichen.

 

Nachbar Ahmed: Annatharuf bein al schoub min dschamia alfiat jushim wa jusa'id alla taqin al mahabba wa salam.

Das Lernen unter den verschiedenen Volksgruppen hilft, das Entstehen von Friede und Liebe zu fördern.

 

Nachbar Richard: Richtig, dass die Politik in solche Veranstaltungen Geld investiert! Hier ist die Zukunft, hier wollen wir leben und die Früchte unserer gemeinsamen Arbeit kosten.

 

Nachbarin Nura: Es ist so lustig hier zusammen zu spielen. Ich will morgen unbedingt wieder kommen!

 

 

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