Verfassung

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich ist eine gesetzlich anerkannte Religionsgesellschaft gemäß dem Islamgesetz 2015 idF BGBl. I Nr. 39/2015 iVm der Verordnung BGBl II 76/2015 betreffend die Feststellung des Bestandes der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich als Religionsgesellschaft. Sie tritt in der Öffentlichkeit auch unter dem abgekürzten Namen „IGGÖ“ auf.

Ihr Zuständigkeitsbereich erstreckt sich räumlich auf das gesamte Bundesgebiet der Republik Österreich und personell auf alle ihre Mitglieder.

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich hat ihren Sitz in Wien und ist in den einzelnen Bundesländern durch islamische Religionsgemeinden (vgl. Artikel 18) vertreten.

Alle in der Verfassung der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (im Folgenden „Verfassung“) genannten Funktionen können grundsätzlich von Frauen und Männern gleichermaßen wahrgenommen werden.

Verfassung der IGGÖ  

 

Das Glaubensbekenntnis aller Muslime lautet

„Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Allah (dem einen Gott) und ich bezeuge, dass Muhammad (a.s.m.) Sein Diener und Gesandter ist.“

Die Schahada, "Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Allah (dem einen Gott) und dass Muhammad (a.s.m.) Sein Diener und Sein Gesandter ist", stellt den unverzichtbaren Kern des Islams dar und begründet die unverwechselbare religiöse Identität der Musliminnen und Muslime.


Die Hauptquellen der islamischen Religionslehre sind
 

  • der Qur‘an,
  • die Sunna,
  • der Konsens der islamischen Rechtsgelehrten (Idscmāʿ) und
  • der Analogieschluss (Al-qiyās).

Lehre der IGGÖ